Programm

Montag, 19. Januar 2015
 
Weniger ist mehr – neue Materialkombination im Fensterbau

Materialeigenschaften spielen in der Architektur eine wichtige Rolle, denn bei zeitgenössischen Bauprojekten geht es zumeist um Gewicht, Stabilität und Nachhaltigkeit.
Heute ist dafür die Materialvielfalt größer denn je. Ein umfangreicher Fundus aus denen nicht nur Architekten schöpfen können. Auch Hersteller haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Produkte den architektonischen Anforderungen optimal anzupassen und zukunftsfähig zu gestalten.

Im Fensterbau entstand jetzt eine zukunftsweisende Kombination aus bekannten Materialien: Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK), Glas und Holz – weniger ist mehr!
GFK wird seit über 30 Jahren erfolgreich in vielen Außenanwendungen eingesetzt, bei denen es vor allem auf Gewicht und Stabilität ankommt. Ferner ist gegenüber Alu die mechanische Oberflächenbeanspruchung so gut wie nicht vorhanden. Bei der Verglasung können alle Glasdicken aufgenommen und jegliche Holzart adaptiv verwendet werden.
Da Holz, Glas und GFK nahezu gleichwertige Ausdehnungskoeffizienten und nahezu dieselben Dämmwerte aufweisen bestehen keinerlei Kaltzone oder Kältebrücke.

Die Kombination der drei Materialien bringt weitere zahlreiche Vorteile mit sich. Zum einen eine sehr gute Ökobilanz, besonders durch eine energiesparende Herstellung des GFK im Gegensatz zu PVC oder Alu sowie eine Senkung des Holzverbrauchs gegenüber Holz-Alu Fenstern. Das Material weist eine hohe Stabilität in allen Richtungen auf und ist zudem mit seinen Werten Passivhaus tauglich. Eine weitere umweltfreundliche Eigenschaft liegt bei der Entsorgung der Materialien, denn auch GFK kann mit dem normalen Hausmüll entsorgt werden.

Es referieren:
Helmut Dietrich, Dietrich Untertrifaller Architekten | Wien, Bregenz

Patrick Pedó und Juri A. Pobitzer, Monovolume Architecture | Bozen

Prof. Dr. Stefan Peters – Engelsmann Peters Ingenieure | Stuttgart

Dienstag, 20. Januar 2015
 
Mehrgeschossiger Holzbau

Der mehrgeschossige Holzbau hat heute dank der aktuellen Entwicklungen im Systembau ein außergewöhnliches Potential. Dies gilt sowohl für langgezogene Gebäudekomplexe als auch für in die Höhe wachsende Bauten. Die anhaltende Nachfrage nach energieeffizienten, ökologischen Wohnbauten unterstützt diesen Trend nachhaltig. Hinzu kommt der Reichtum an Gestaltungsvarianten im Holzbau wie auch die Erweiterung der konstruktiven Möglichkeiten im so genannten Misch- bzw. Hybridbau. Innovative Projekte in die Vertikale über mehrere Geschosse in Holz finden sich grenzüberschreitend sowohl in Europa wie auch in Nordamerika oder in Australien.

Es referieren:
Sandy Attia, MoDus Architects | Brixen

Gordian Kley, Merz Kley Partner | Dornbirn

Tom Kaden, Kaden + Partner | Berlin

Mittwoch, 21. Januar 2015
 
Freiformarchitektur

Freiformfassaden sind uneingeschränkt als Kür in der Architektur zu verstehen. Ikonische Gebäude mit einer besonders starken Außenwirkung für den Bauherren. Differenzierend. Spektakulär. Imagebildend.

Gerade in den vergangenen Jahren sind an bedeutenden Stellen Bauten mit 2-fach und 3-gekrümmten Strukturen und Verkleidungen entstanden – Glas, Metall, Holz. Fassadenwerkstoffe und Bearbeitungstechniken die kontinuierlich weiterentwickelt werden um außergewöhnliche Anforderungen zu erfüllen an Gestalt, Funktion und Wirtschaftlichkeit. Die Komplexität für zeitgemäße Lösungen steigen. Deshalb ist der intensive Austausch zwischen Planer und dem ausführenden Unternehmen so wertvoll. Zielführend und einzig richtiger Weg um Machbarkeiten frühzeitig zu hinterfragen. Analoge und digitale Umsetzungsprozesse festzulegen. Um das Wert-Investment des Kunden abzusichern.

Es referieren:
Jürgen Mayer H., Jürgen Mayer H. Architecture Design Research | Berlin

Thorsten Sahlmann, Renzo Piano Building Workshop | Genua, Paris, New York

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Veranstalter: